Motopädagogik: Die Motopädagogik basiert auf der Annahme, dass bei einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung Wahrnehmung, Bewegung, Erleben und Handeln zusammenwirken. Die Motopädagogik ist ein erlebnisorientiertes Bewegungsangebot, das sensomotorische Funktionen (Verarbeitung von Sinneseindrücken) und psychomotorische Funktionen (Bewegung in Verbindung mit geistigen und seelischen Prozessen) verbessert und erweitert.

Dabei werden vor allem drei Kompetenzbereiche wichtig:
  • ICH-Kompetenz (das Wahrnehmen, Erleben und Verstehen des eigenen Körpers)
  • SACH-Kompetenz (die materielle Umwelt wahrnehmen, Informationen über sie erlebend und verstehend verarbeiten und in und mit ihr umgehen)
  • SOZIAL-Kompetenz (die soziale Umwelt wahrnehmen, sie erleben, verstehen und in und mit ihr umgehen).