Intelligenzminderung: Als Intelligenzminderung wird eine stehengebliebene oder unvollständige Entwicklung der geistigen Fähigkeit bezeichnet. Bei der Intelligenzminderung sind insbesondere Fertigkeiten beeinträchtigt, die zum Intelligenzniveau beitragen, wie Kognition, Sprache, motorische und soziale Fähigkeiten.

Welche Formen der Intelligenzminderung werden unterschieden?

Bei Intelligenzminderung werden verschiedene Schweregrade unterschieden.

Bei leichter Intelligenzminderung liegt ein IQ von ca. 50- 69 vor, die Betroffenen können meist mit leichten Einschränkungen sprechen, alltägliche Verrichtungen relativ selbstständig erledigen und einfachen praktischen Tätigkeiten nachgehen.

Bei mittelgradiger (IQ ca. 35 - 49) oder schwerer (IQ ca. 20 - 34) Intelligenzminderung ist die Sprache deutlich schlechter entwickelt, ebenso wie die Selbstständigkeit im Alltag und motorische Fähigkeiten.

Bei schwerster Intelligenzminderung (IQ < 20) sind die Betroffenen maximal eingeschränkt, sie erlangen kaum sprachliche Fähigkeiten oder Handlungskompetenzen.

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