Imaginationsverfahren: Imaginationsverfahren lassen bestimmte mentale Vorstellungen herbeiführen, um auf diese Weise Empfindungen auszulösen, die Zustände der Entspannung erzeugen. Die Vorstellungsübungen sollen besonders vielfältig und bildhaft gestaltet werden. Solche Imaginationsverfahren oder imaginative Übungen bilden einen Bestandteil vieler Verfahren der Psychotherapie.

In Kombination mit Entspannungsübungen werden die angstauslösenden Aspekte in der Vorstellung und in einem späteren Schritt "in vivo" abgebaut.

Während der Imagination und der dabei beobachtbaren körperlichen Erregungszustände hilft der Therapeut dem Patienten, die unangemessenen situativen, kognitiven und körperlichen Elemente der Imagination schrittweise durch realistischere zu ersetzen.