| Entwicklungsdiagnostik: |
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Entwicklungsdiagnostik bezieht sich auf einen umschriebenen Bereich der
Leistungsdiagnostik im Kindesalter. Sie dient dazu, im Rahmen moderner Förder- und Therapiekonzepte
abweichende Entwicklungen bereits frühzeitig entgegenzuwirken.
- Entwicklungsscreenings sind Kurztestverfahren, die eine zeitökonomische (ca. 10-15 Min.),
grobe Orientierung über gravierende Auffälligkeiten liefern. Es wird im Ergebnis eine einfache
Klassifikation (auffällig oder unauffällig) vorgenommen.
- Allgemeine Entwicklungstests ermöglichen eine differenziertere Orientierung über ein breites
Spektrum kindlicher Entwicklung und greifen im Wesentlichen auf folgende Gliederung zurück:
- Körpermotorik (Grobmotorik)
- Handgeschicklichkeit, Auge-Hand-Koordination (Visuomotorik)
- Wahrnehmung
- kognitive Entwicklung
- Sprachentwicklung
- Sozialentwicklung
- emotionale Entwicklung
- lebenspraktische Fertigkeiten
- Spezifische Entwicklungstests nehmen Aussagen zu ausgewählten, umschriebenen Bereichen vor.
Sie ermöglichen eine psychometrische Erfassung der Entwicklung umschriebener
Leistungen. Dabei finden sich zu jedem der oben aufgeführten Bereiche spezifische
Entwicklungstests.
Zusätzlich von Bedeutung sind solche Verfahren, die sich in der Erfassung entwicklungsbezogener
Leistungsdaten auf eine Fremdeinschätzung (z.B. Eltern- oder Erzieherurteil) stützen.
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