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Teilleistungsstörungen

Teilleistungsstörungen kennzeichnen verschiedene Verhaltensauffälligkeiten, die trotz hinreichender Intelligenzleistungen, regelmässiger Förderung sowie einer grundsätzlichen körperlichen und seelischen Gesundheit der Betroffenen auftreten und nicht aus einer entsprechenden Behinderung erklärt werden können. Einige der beschreibenden Bezeichnungen für Teilleistungsstörungen sind zum Beispiel HKS (Hyperkinetische Störung) und ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom).

Es gibt folgende zentrale Symptome bei Kindern mit Teilleistungsstörungen:

Geistige Auffälligkeiten

Legasthenie (Lese-Rechtschreibschwäche) und Dyskalkulie (Rechenstörung)

Seelische Auffälligkeiten

Schwierigkeiten im Sozialverhalten, wie soziale Wahrnehmungsschwäche, Impulsivität, schwere Führbarkeit, Distanzlosigkeit in sozialen Beziehungen, impulsive Missachtung sozialer Regeln, z. B. Einmischung in oder Unterbrechung von Aktivitäten anderer Kinder, vorschnelles Beantworten noch nicht vollständig gestellter Fragen, Schwierigkeit zu warten, bis man an der Reihe ist, sowie Hyperaktivität, Aggressivität, Aufmerksamkeits- und / oder Wahrnehmungsstörungen.

Körperliche Auffälligkeiten

Fehlende Kraftdosierung (Kinder fassen Dinge zu fest an und zerbrechen vieles unbeabsichtigt), Gleichgewichtsstörungen (Kinder können nicht ruhig auf einem Bein stehen) und zentrale Sinnesfunktionsstörungen, z. B.:

Welche Symptome fallen zuerst auf?

Zum Anfang sind es meist derartige "Kleinigkeiten", die Eltern und Lehrern an einem Kind mit Teilleistungsstörungen auffallen:

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