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Psychomotorik

Die Psychomotorik versteht sich als eine ganzheitliche Methode der Entwicklung und Förderung der Persönlichkeit auf der Grundlage eines humanistischen Menschen- und Weltbildes. Die optimale Entwicklung des menschlichen Potentials steht hierbei im Mittelpunkt, wobei die Achtung der Würde des einzelnen Menschen verlangt, dass wir ihn als selbständig handelnden Akteur seiner eigenen Entwicklung verstehen - eingebunden in seinen gesellschaftlichen und lebensweltlichen Kontext.

Die Psychomotorik betont den engen Zusammenhang von Wahrnehmen, Erleben und Handeln.

Die Psychomotorik als Prinzip bildet deshalb eine wichtige Grundlage für die Organisation von Lernprozessen und zur Gestaltung des Alltags, vor allem in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit.

Die Psychomotorik als Methode hat sich als präventive und rehabilitative Maßnahme seit vielen Jahren in Praxen, Einrichtungen der Frühförderung und Kindergärten, in Schulen, in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Arbeitsfeld der Erwachsenen (Psychiatrien) und in der Geriatrie bewährt.

Körper, Bewegung und Spiel sind dabei zentrale Medien der psychomotorischen Entwicklungsbegleitung, wobei die Auseinandersetzung mit dem Körper und der bewusste Einsatz von Materialien wichtiger Bestandteil dieser Maßnahme darstellt - eine Maßnahme die auch in Gruppen durchgeführt wird, weil hier die Aneignung sozialer Verhaltensweisen wie Toleranz, Rücksicht und Kooperation sowie die Bewältigung von Konflikten und Misserfolgen ermöglicht wird.

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