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Magersucht

Magersucht: Typisch für Magersucht (anorexia nervosa)

Magersüchtige sind von ihrem äußeren Erscheinungsbild auffallend dünn. Bei einem Body-Mass-Index (BMI) von unter 17,5 liegt der Verdacht einer Magersucht nahe. Weiter kennzeichnend ist das Ausbleiben der Regelblutung bei Frauen, sowie Kopfhaarausfall und Zunahme der Körperbehaarung. Die Betroffenen frieren schnell und haben einen niedrigen Blutdruck und Puls. Sie sind hoch sensibel für die Bedürfnisse anderer und können sich verbal gut mit Freunden, Bekannten und Verwandten auseinander setzen. Der Zugang zu ihrer eigenen Gefühlswelt ist ihnen jedoch sehr schwer möglich. Daher ist es auch für nahestehende Personen schwer, sie emotional zu erreichen und zu stützen.

Weitere Merkmale der Magersucht:

WICHTIG: Dringender Handlungsbedarf für Angehörige und Freunde besteht, wenn Betroffene apathisch reagieren, nur noch mit leiser Stimme sprechen, kraftlos sind und beim kleinsten Konflikt mit Weinen reagieren. Dies sind Alarmsignale, die als ersten Schritt einen Arztbesuch nötig machen. Bei sehr starkem Untergewicht wird meist eine stationäre Behandlung erforderlich. Betroffene dazu zu zwingen, therapeutische Hilfe anzunehmen, ist sinnlos. Es ist wichtig, dass Angehörige sich bei fehlender Krankheitseinsicht der Betroffenen an eine Beratungseinrichtung wenden und sich Hilfe holen.

Die Mortalität liegt bei 10%!!!

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