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Konzentrationstraining

Unsere kognitiven Fähigkeiten wie Konzentration und Aufmerksamkeit können durch verschiedene Faktoren gestört oder beeinträchtigt sein.

Bei Kindern findet sich häufig eine Verminderung der Konzentrationsfähigkeit beim Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts-)Syndrom / AD(H)S. Aber auch Kinder mit einer Lese- oder Rechtschreibschwäche leiden häufig unter Konzentrationsstörungen.

Doch nicht nur Kinder, auch Erwachsene können betroffen sein. Neben angeborenen, genetisch bedingten Ursachen (z. B. Beim Down-Syndrom, Klinefelter-Syndrom u. a. geistigen Behinderungen) können auch äußere Faktoren Hirnschäden auslösen. Hierzu zählen traumatische Ursachen (Schädelhirntraumen, Operationen am Gehirn), Durchblutungsstörungen (Schlaganfall, Hirnblutung), infektiöse Ursachen (Enzephalitis, Mengingitis, Röteln, Syphillis), Vergiftungen, Unterernährung, Sauerstoffmangel, Degenerative Hirnerkrankungen (Multiple Sklerose, Morbus Alzheimer, Creutzfeld-Jakob, Picksche Atrophie), sowie Hirnveränderungen durch Hormonstörungen.

Das menschliche Gehirn bleibt ein Leben lang lernfähig. Gesunde Hirnareale können die Funktionen von beeinträchtigten, betroffenen Hirnarealen übernehmen lernen. Hierzu bedarf es eines übenden Verfahrens wie dem Konzentrationstraining.

Im Konzentrationstraining werden mit verschiedenen Übungen, die sich nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten richten, die kognitiven Fähigkeiten beübt. Bei Kindern kommen z. B. das Marburger Konzentrationstraining, Lauth & Schlottke, Attentioner, Cogpack, Brainbreakers oder Logicals zum Einsatz, für Erwachsene bieten wir das Hirnleistungstraining an.

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